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Auteur: Johann Wolfgang von Goethe

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DIE HEXE. Gar gern! Hier hab ich eine Flasche, Aus der ich selbst
zuweilen nasche, Die auch nicht mehr im mindsten stinkt; Ich will
euch gern ein Gläschen geben. (Leise.) Doch wenn es dieser Mann
unvorbereitet trinkt So kann er, wißt Ihr wohl, nicht eine Stunde
leben.
MEPHISTOPHELES. Es ist ein guter Freund, dem es gedeihen soll;
Ich gönn ihm gern das Beste deiner Küche. Zieh deinen Kreis,
sprich deine Sprüche, Und gib ihm eine Tasse voll! (Die Hexe, mit
seltsamen Gebärden, zieht einen Kreis und stellt wunderbare
Sachen hinein; indessen fangen die Gläser an zu klingen, die
Kessel zu tönen, und machen Musik. Zuletzt bringt sie ein großes
Buch, stellt die Meerkatzen in den Kreis, die ihr zum Pult dienen
und die Fackel halten müssen. Sie winkt Fausten, zu ihr zu
treten.)
FAUST (zu Mephistopheles). Nein, sage mir, was soll das werden?
Das tolle Zeug, die rasenden Gebärden, Der abgeschmackteste
Betrug, Sind mir bekannt, verhaßt genug.

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