Buch · Faust - Der Tragodie erster Teil
Seite 138 von 219
Autor: Johann Wolfgang von Goethe
Zeit0:00
Tempo (WPM)0.0
Genauigkeit100.0%
Start drücken und den Text exakt schreiben. · Rucktaste deaktiviert — auch bei Fehlern weitertippen.
MEPHISTOPHELES. Ja, gnäd'ger Herr, von Herzen gerne. (Faust ab.)
So ein verliebter Tor verpufft Euch Sonne, Mond und alle Sterne
Zum Zeitvertreib dem Liebchen in die Luft. (Ab.)
Der Nachbarin Haus
Marthe allein.
Gott verzeih's meinem lieben Mann, Er hat an mir nicht wohl
getan! Geht da stracks in die Welt hinein Und läßt mich auf dem
Stroh allein. Tät ihn doch wahrlich nicht betrüben, Tät ihn, weiß
Gott, recht herzlich lieben. (Sie weint.) Vielleicht ist er gar
tot!-O Pein!- Hätt ich nur einen Totenschein!
(Margarete kommt.)
MARGARETE. Frau Marthe!
MARTHE. Gretelchen, was soll's?
MARGARETE. Fast sinken mir die Kniee nieder! Da find ich so ein
Kästchen wieder In meinem Schrein, von Ebenholz, Und Sachen
herrlich ganz und gar, Weit reicher, als das erste war.
MARTHE. Das muß Sie nicht der Mutter sagen; Tät's wieder gleich
zur Beichte tragen.
MARGARETE. Ach seh Sie nur! ach schau Sie nur!
MARTHE (putzt sie auf). O du glücksel'ge Kreatur!
Start drücken und den Text exakt schreiben.
Nicht gestartet